Freiheit für Flo und Rafi http://supportkukutza.blogsport.de Informationen über die Auseinandersetzung rund um das Kukutza/Bilbao Thu, 19 Jul 2012 11:06:57 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en [Bilbo] Freispruch für Flo und Rafi http://supportkukutza.blogsport.de/2012/07/19/bilbo-freispruch-fuer-flo-und-rafi/ http://supportkukutza.blogsport.de/2012/07/19/bilbo-freispruch-fuer-flo-und-rafi/#comments Thu, 19 Jul 2012 11:06:57 +0000 Administrator Allgemein http://supportkukutza.blogsport.de/2012/07/19/bilbo-freispruch-fuer-flo-und-rafi/ Am 6.6.12 fand in der baskischen Stadt Bilbo der erste Prozess im Zusammenhang mit der brutalen Räumung des Stadtteilzentrums Kukutza statt. Angeklagt waren die beiden Hamburger Flo und Rafi, die am Tag der Räumung (21.9.11) festgenommen wurden und 9 Tage in Untersuchunghaft verbringen mussten. Nun wurde der Freispruch per Post bekannt.

Fast ein Jahr ist seit der äußerst brutalen Räumung des Stadtteilzentrums Kukutza vergangen. Am 21.9.11 wurde das Kukutza nach Monaten der Ungewissheit geräumt und zwei Tage danach abgerissen. Im Zuge der Proteste kam es zu zahlreichen Übergriffen der Polizei, schweren Verletzungen und vielen Festnahmen.
So wurden unbeteiligte Kinder, Senioren, Aktivist_innen allen Alters sowie eine schwangere Frau aus naehester Naehe mit sog. „Rubberballs“ beschossen und schwer verletzt. Die Polizei verhinderte gewaltsam, dass Verletzte im Krankenhaus behandelt werden konnten, sodass die Bevoelkerung die Krankenversorgung in den Tagen der Raeumung selbstorganisieren musste.

Zwei der Festgenommenen waren die Hamburger Aktivisten Flo und Rafi.
Sie wurden von der Polizei brutal zusammengeschlagen und verbrachten 9 Tage in Untersuchungshaft. Nach der Festnahme und waehrend der Untersuchungshaft wurde den beiden keine konkreten Tatvorwuerfe genannt.

Spaeter wurde bekannt, dass ihnen das Anzuenden von Muellcontainern vorgeworfen wurde. Der Haftbefehl wurde anschliessend gegen Zahlung einer Kaution ausgesetzt. Die Staatsanwaltschaft forderte dreieinhalb Jahre Haft und eine Zahlung von jeweils 8800 Euro wegen „Landfriedensbruch“ und „Sachbeschädigung“.

Die Prozessvorbereitung war aufgrund von zahlreichen Hindernissen kompliziert und kostspielig. Die Angeklagten erhielten keinerlei Dokumente in deutscher Sprache, lediglich einer von beiden wurde schriftlich ueber den Prozess informiert. Bedingt durch einen EU-weiten Haftbefehl waren beide gezwungen, zum Prozess zu erscheinen.
Die Richterin lehnte die Beweismittel und Enlastungszeugen zunaechst ab.

Der Prozess fand am 6.6. vor Gericht No5 in Bilbo statt. Zusaetzlich zu den Angeklagten und ihren Anwaelten waren zwei Prozessbeobachter_innen des RAV, ein freischaffender Journalist und Mitarbeiter einer Bundestagsabgeordneten, Familienangehoerige sowie Freund_innen und Genoss_innen der Angeklagten aus Deutschland und dem Baskenland anwesend. Vor Gericht wurde deutlich, wie offensichtlich konstruiert die Anklage war. Zwei Polizeizeugen wiederspachen sich nicht nur gegenseitig, sondern verstickten sich auch
in Wiederspruechen ihrer eigenen Aussagen und wiedersprachen zusaetzlich den Informationen, die sie nach der Festnahme zu Protokoll gegeben hatten. Eine angebliche Observation stellte sich als Farce heraus.

Objektiv betrachtet hatte das Verfahren nicht stattfinden duerfen.
Die konkreten Tatvorwuerfe beruhten auf eindeutigen Luegen der Polizei. Dieser Fakt war zu jedem Zeitpunkt offensichtlich und allen Beteiligten klar.
So sollen Flo und Rafi Muellkontainer anezuendet haben, welche faktisch nicht exisiterten. Zum Tatzeitpunkt haben in der gesamten Stadt keine Container gebrannt. In offiziellen Schadensberichten der Stadt tauchen die Muellcontainer nicht auf. Die Angeklagten hielten sich zur Tatzeit nicht in der Stadt auf und hatten ein Alibi sowie Entlastungszeugen.

Der Pozess war der Versuch, die internationale Unterstuetzung fuer das Kukutza zu schwaechen bzw zu zerschlagen und ein Exempel zu statuieren. Doch genau dieses Kalkuel ist bereits vor Ausgang des Prozesses gescheitert.
So wurde die Zusammenarbeit und Verbundenheit der Menschen aus sozialen Bewegungen im Baskenland und in Deutschland durch die Repression masgeblich gestaerkt und ist weiterhin sehr lebendig.

Die Schwierigkeiten, die Repression mit sich bringt wurde durch die massive Solidaritaet und Unterstuetzung auf diversen Ebenen und die hervorragende Arbeit der Anwaelte, Aktivist_innen, Prozessbeobachter_innen, Unterstuetzer_innen, die Kampagne Supportkukutza, unzaehlige Einzelpersonen die Infostaende, Vortraege, Spenden und Soliveranstaltungen organisiert haben, aufgefangen.

Internationale Solidaritaet laesst sich nicht zerschlagen.
The spirit of KUKUTZA never dies!

Im September diesen Jahres gehen die Prozesse gegen Personen, welche im Zusammenhang mit der Raumung des Kukutzas verhaftet wurden, weiter. Es sind etwa 90 weitere Personen angeklagt.
Es ist zu erwarten, dass Menschen teilweise zu jahrelangen Haftstrafen verurteilt werden. Die naechste Verhandlung findet am 27.09.2012 satt.
Wir werden euch auf dem laufenden halten.

Das Kollektiv von Anwaelten, welches die Kukutzaprozesse fuehrt, arbeitet ehrenamtlich und ist auf Spenden angewiesen. Daher an dieser Stelle noch einmal das Spendenkonto von Supportkukutza. Alle Spenden gehen direkt an die Ativisten und Anwaelte vor Ort, bzw werden fuer die Prozesskosten genutzt.
Rote Hilfe e.V. OG Hamburg
Konto-Nr.: 84610203
BLZ: 20010020
Postbank Hamburg
Stichwort: Flo & Rafi
Creative Commons-Lizenzvertrag Dieser I

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Freiheit für Flo und Rafi http://supportkukutza.blogsport.de/2012/06/07/47/ http://supportkukutza.blogsport.de/2012/06/07/47/#comments Wed, 06 Jun 2012 22:46:10 +0000 Administrator Allgemein http://supportkukutza.blogsport.de/2012/06/07/47/

Heute fand in Bilbo der Prozess gegen unsere Freunde und Genossen Flo und Rafi statt. Ihnen wird vorgeworfen während der Räumung des besetzten Stadtteilzentrums Kukutza im September 2011 an Ausschreitungen teilgenommen und dabei einen Müllcontainer in Brand gesteckt zu haben. Die Staatsanwaltschaft verlangt jeweils 3,5 Jahre Haft und die Zahlung von insgesamt 8800 Euro.

Beide Angeklagten bestreiten den konkreten Tatvorwurf. Während des Prozesses verstrickten sich die Bullen in diverse Widersprüche. Es wurde vollends offensichtlich, dass die gesamte Anklage auf einem politisch motivierten Lügenkonstrukt beruht und nur die Sanktion internationaler Solidarität zum Ziel hat.

Nach der Anhörung von mehreren Alibi-Zeugen steht das Gericht nun vor einer Sachlage, welche eindeutiger nicht sein könnte: Alles andere als ein Freispruch wäre ein Skandal.

Kukutza aurrera!
Patakon aurrera!
Freiheit und Glück für unsere beiden Freunde Flo und Rafi!

Interview mit einer Prozessbeobachterin des RAV
Neues Squat in Bilbo: Patakon!
Sare Antifaxista (baskische Antifa-Gruppe)

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[Bilbo] Prozess gegen Flo und Rafi am 06.06. http://supportkukutza.blogsport.de/2012/06/05/bilbo-prozess-gegen-flo-und-rafi-am-06-06/ http://supportkukutza.blogsport.de/2012/06/05/bilbo-prozess-gegen-flo-und-rafi-am-06-06/#comments Mon, 04 Jun 2012 23:45:45 +0000 Administrator Allgemein http://supportkukutza.blogsport.de/2012/06/05/bilbo-prozess-gegen-flo-und-rafi-am-06-06/ Am 6. Juni 2012 findet vor dem Gerichtshof Bilbo der Prozess gegen Flo und Rafi statt, die im vergangenen September aus Solidarität ins Baskenland gekommen waren, um gegen die Räumung des Gaztetxes KUKUTZA III zu protestieren. Angeklagt sind sie nun wegen „Landfriedensbruch“ und „Sachbeschädigung“. Die Staatsanwaltschaft fordert insgesamt je 3,5 Jahre Haft sowie eine Zahlung von insgesamt 8800 Euro.

Das Gericht hat für die Verhandlung erhöhte Sicherheitsvorkehrungen angeordnet, ohne dass hierfür ein Anlass erkennbar ist. Die Anhörung von Alibizeugen hatte das Gericht zunächst abgelehnt. Mittlerweile hat die Verteidigung beim Gericht erreicht, dass die Zeugen zugelassen worden sind. Die Anklageschrift steckt voller Widersprüche. Die notierte Telefonnummer eines Anwaltes auf dem Arm der Festgenommenen sieht die Staatsanwaltschaft als Indiz für die Tat.

Nach der Verhaftung wurde einem der beiden von Polizeibeamten der Ausweis abgenommen, sodass er sich nicht ausweisen konnte. Sie verbrachten zwei Tage auf einer Polizeistation in Isohaft. Anschließend ordnete eine Haftrichterin ohne dass die Angeklagten die konkreten Tatvorwürfe erfuhren U-Haft an, woraus Flo und Rafi nach 7 Tagen, aufgrund von internationalem Druck, sowie Bezahlung einer Kaution, vorläufig freigelassen wurden.

Der Prozess wird von unabhängigen Prozessbeobachter_Innen verfolgt und von verschiedenen Solidaritätsaktionen und Pressekonferenzen begleitet.

Der Ausgang des Prozesses ist unklar.

Es werden weiterhin Gelder benötigt. Dazu das Soli-Konto:

Rote Hilfe e.V. OG Hamburg
Konto-Nr.: 84610203
BLZ: 20010020
Postbank Hamburg
Stichwort: Flo & Rafi

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[Bilbo/HH] Staatsanwaltschaft fordert dreieinhalb Jahre Knast für Rafi und Flo! http://supportkukutza.blogsport.de/2012/02/19/bilbohh-staatsanwaltschaft-fordert-dreieinhalb-jahre-knast-fuer-rafi-und-flo/ http://supportkukutza.blogsport.de/2012/02/19/bilbohh-staatsanwaltschaft-fordert-dreieinhalb-jahre-knast-fuer-rafi-und-flo/#comments Sun, 19 Feb 2012 19:36:25 +0000 Administrator Allgemein http://supportkukutza.blogsport.de/2012/02/19/bilbohh-staatsanwaltschaft-fordert-dreieinhalb-jahre-knast-fuer-rafi-und-flo/ [Bilbo/HH] Staatsanwaltschaft fordert dreieinhalb Jahre Knast für Rafi und Flo!

Nachdem unsere Genossen Rafi und Flo im Zuge der Räumung des besetzten Stadtteilzentrums Kukutza III in Bilbo, Baskenland, September 2011 verhaftet wurden und neun Tage in Untersuchungshaft verbringen mussten, hat die Staatsanwaltschaft nun konkrete Forderungen für das Strafmaß gestellt.

Flo und Rafi wird vorgeworfen, während der Auseinandersetzungen ums Kukutza am 21.09.2011 Müllcontainer angezündet zu haben.
Die vorgeworfenen Straftaten lassen sich als Sachbeschädigung und schweren Landfriedensbruch übersetzen.
Obwohl beide Angeklagten nicht vorbestraft sind, fordert die Staatsanwaltschaft für den Landfriedensbruch zwei Jahre Haft und für die Sachbeschädigung eineinhalb Jahre, zusätzlich eine Entschädigung von 2300 Euro für den angeblich zerstörten Müllcontainer.
Die Forderung der Haftstrafen ergeben zusammen dreieinhalb Jahre, wodurch im Falle einer Verurteilung eine Bewährungsstrafe ausgeschlossen wird.

Die Absurdität der Vorwürfe wird an folgenden Tatsachen deutlich:
Als Beweis für die angeblichen Taten sollen sollen die Zeugenaussagen von zwei Zivilpolizisten ausreichen.
Diese behaupten, Flo und Rafi am Tag der Räumung des Kukutza um 18:15 bei der Tat beobachtet zu haben.
Es gab an besagtem Tag in Bilbao vor 19:30 Uhr keine brennenden Container.
Zum Tatzeitpunkt haben sich die Beschuldigten nicht in in der Stadt aufgehalten. Festgenommen wurden die beiden letztendlich mehr als vier Stunden später, kamen zwei Tage in Isolationshaft und anschließend in Untersuchungshaft.

Die Verteidigung der Beschuldigten streitet die Tatvorwürfe ab und fordert Freispruch für die Angeklagten.

Der Gerichtstermin steht noch nicht fest, wird aber zwischen Mai und September erwartet.
Da jetzt stark davon auszugehen ist, dass es demnächst zu einem Gerichtstermin kommt, brauchen wir dringend noch weitere Soli-Gelder um die Verteidigungskosten zu finanzieren.

Dazu das Soli-Konto:

Rote Hilfe e.V. OG Hamburg
Konto-Nr.: 84610203
BLZ: 20010020
Postbank Hamburg
Stichwort: Flo & Rafi

Wir werden euch über den aktuellen Stand auf dem Laufenden halten, zu diesem Zweck wird auch unser Blog wieder aktualisiert werden.

Es ist immer ein Angriff auf uns alle!

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Update http://supportkukutza.blogsport.de/2011/11/20/update/ http://supportkukutza.blogsport.de/2011/11/20/update/#comments Sun, 20 Nov 2011 15:37:44 +0000 Administrator Allgemein http://supportkukutza.blogsport.de/2011/11/20/update/ Es gibt Neuigkeiten aus Bilbo!

Während der Kampf um ein Kukutza IV weitergeht, und es in diesem Rahmen schon zu einer nach wenigen Stunden geräumten Besetzung des ehemaligen Kukutza II kam, ist die Beweisaufnahme im Prozess gegen Flo und Rafi, denen das in Brand setzen eines Müllcontainers vorgeworfen wird, abgeschlossen. Während die spanische Justiz den meisten der bei den Kämpfen gegen die Räumung und den Abriss des Kukutza III festgenommenen Menschen einen relativ geringen Strafbefehl reingedrückt hat, sollen ein paar Fälle vor Gericht aufgerollt werden, u. a. der Fall von Flo und Rafi. Wir rechnen mit dem Prozessbeginn bis spätestens Februar 2012, es kann aber auch in 2 Wochen sein.

Wir werden die verbleibende Zeit nutzen um uns auf den Prozess vorzubereiten. Ihr werdet von uns hören.

Außerdem wollen wir uns bei euch allen für die große Solidarität und Unterstützung der letzten Wochen bedanken, das hat uns und auch den Genoss_innen in Bilbo viel Kraft und Zuversicht gegeben. Danke!

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Ps. Nochmal hier der Aufruf an alle in Hamburg von Repression Betroffenen: Meldet euch bei der Roten Hilfe in Hamburg, wir lassen keine und keinen alleine!

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Demo: Weg mit 129 a /b! http://supportkukutza.blogsport.de/2011/11/01/demo-weg-mit-129-a-b/ http://supportkukutza.blogsport.de/2011/11/01/demo-weg-mit-129-a-b/#comments Tue, 01 Nov 2011 14:50:52 +0000 Administrator Allgemein http://supportkukutza.blogsport.de/2011/11/01/demo-weg-mit-129-a-b/ Wir dokumentieren hier einen Aufruf autonomer Gruppen, der heute auf de.indymedia.org erschienen ist.

„Für Mittwoch, den 2. November 2011 ruft ein Bündnis aus verschiedenen Hamburger Gruppen der radikalen Linken zu einer Demonstration und Kundgebung vor dem Untersuchungsgefängnis Holstenglacis in Hamburg auf. Das Bündnis fordert die Freilassung des kürzlich in Hamburg inhaftierten kurdischen Genossen Ali Ishan und die Abschaffung der Terrorparagraphen 129 a/b.
Ali Ishan wurde vor drei Wochen unter dem Vorwurf in der Vergangenheit Kader der PKK gewesen zu sein festgenommen und sitzt seitdem in Isolationshaft. Angesichts der sich in letzter Zeit häufenden Repressionsschläge gegen die Linke in Deutschland und Ermittlungen sowie drohenden Verfahren gegen Teile der Hamburger Linken, erscheint es als notwendig, sich mit von staatlicher Repression Betroffenen zu solidarisieren. Ali Ishan ist seit Jahren der erste politische Gefangene in Hamburg. Es ist wichtig, auf einen derartigen Angriff geschlossen und solidarisch zu reagieren.

Betroffen ist einer, gemeint sind wir alle!

Weg mit 129 a/b!

Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Mittwoch, den 2. November – 17.30 – S-Bahnhof Sternschanze “

http://de.indymedia.org/2011/10/319126.shtml

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Recht auf Stadt – Kukutza IV aurrera http://supportkukutza.blogsport.de/2011/10/31/recht-auf-stadt-kukutza-iv-aurrera/ http://supportkukutza.blogsport.de/2011/10/31/recht-auf-stadt-kukutza-iv-aurrera/#comments Mon, 31 Oct 2011 12:57:09 +0000 Administrator Allgemein http://supportkukutza.blogsport.de/2011/10/31/recht-auf-stadt-kukutza-iv-aurrera/ Hier ein paar Impressionen von der großen Recht-auf-Stadt-Demo am Samstag unter dem Motto „Mietenwahnsinn stoppen – Wohnraum vergesellschaften“..

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Aktuelles aus Bilbo http://supportkukutza.blogsport.de/2011/10/27/aktuelles-aus-bilbo/ http://supportkukutza.blogsport.de/2011/10/27/aktuelles-aus-bilbo/#comments Thu, 27 Oct 2011 13:20:44 +0000 Administrator Allgemein http://supportkukutza.blogsport.de/2011/10/27/aktuelles-aus-bilbo/ Ein aktueller Artikel vom Blog des Kukutza, bei de.indymedia.org auf deutsch erschienen:

WEITERE INFOS ÜBER DEN ABRISS KUKUTZAS

Trotzdem der Abriss von Kukutza irregulär war, ging er weiter. Und das mit Polizeischutz durch die Ertzaintza, deren Einsatz sich drei Wochen lang hinzog.

-Video-

Sowohl dem Plenum, also auch vielen Nachbarn stellen sich folgende Fragen:

Hat das Rathaus Bilbao bei den Arbeiten darauf geachtet, dass illegale Vorgänge verhindert werden?
Drei Wochen lang sahen wir wie das Vorgehen beim Abriss nichts mit dem ursprünglich von CABISA S. A. bei der Stadtplanung vorgestellten Vorgehen zu tun hatte und folglich illegal war. Nachdem, so wie Azkuna und Barkala mit dem Schutz des Gesetzes herumgeprahlt haben, stellt sich die Frage, warum sie in diesem Fall zuließen, dass eine Privatperson illegale Baumaßnahmen durchführt. Wir können lang und breit über die Bedingungen, die CABISA von der Stadtverwaltung für den Abriss gestellt wurden reden, darüber, dass sie diese auch einhalten müssen hört man nichts.
Die Häuser hinter Belategi wurden in Folge der nicht vorhandenen Prognosen der Abrissfirma langfristig beschädigt.
Wird der Bauschutt getrennt?
Die Firma ist verpflichtet, die anfallenden Abfälle zu trennen, sowie diese in Spezialdeponien zu bringen um sie zu dekontaminieren. Es war ihnen verboten, Erde wegzubringen bzw. zu bewegen, was jedoch getan wurde.
Wird darauf geachtet, dass es keine prekären Arbeitsbedingungen beim Abriss gibt?
Prekäre Arbeitsbedingungen sind an der Tagesordnung. Die Arbeiter spielen in 15 Metern Höhe mit Werkzeugen herum. Viele von ihnen arbeiten, ohne ihren Klettergurt festzumachen. Und als ob das noch nicht genug wäre, haben wir letztens ein Video aufgenommen, wie sie ein Gerüst unter dem eigenen Gewicht einstürzen ließen, obwohl sie es mit einer Hebebühne abbauen hätten müssen. Außerdem ließen sie zu, dass ein Großteil des Gebäudes auf die Tiefgaragen von Belategi herunterstürzte.
Wie viel haben die „Sicherheitsmaßnahmen“ die öffentlichen Kassen gekostet?
Ganz abgesehen von den ökonomischen Kosten welche ein 24 stündiger Polizeieinsatz rund um die Ruinen am Tag mit sich bringt, ist das Stadtviertel der ständigen Polizeipräsenz und der Verfolgung einiger Nachbarn und Barbetreibern wegen dem Aufhängen von Fahnen und Aufklebern in Solidarität mit Kukutza überdrüssig. SCHLUSS MIT DER POLIZEIBESATZUNG.

Wir haben die Scheinheiligkeit der Stadtverwaltung und der baskischen Regierung satt. Sie zerstören die 13 Jahre lange Arbeit von vielen Menschen und erlauben es, dass eine korrupte Spekulantenfirma gegen das Gesetz verstößt um sich zu bereichern. Dies ist das Gesellschaftsmodel, welches Azkuna anstrebt.

------------------- DIE VERANTWORTLICHEN -------------------

IÑAKI AZKUNA URRETA. (geb. in Durango, 1943). Bürgermeister von Bilbao. Weil er diejenigen Einwohner Bilbaos ignoriert, missachtet und kriminalisiert, die eine gerechtere Gesellschaft aufbauen wollen. Weil er Spekulanten und Unternehmer verteidigt, die sich auf Kosten der Anderen bereichern. Einkommen: 96 399 € (8 033 €/ Monat) jährlich aus der Staatskasse.

RIKARDO BARKALA ZUMERZU. (Portugalete, 1955). Stadtverordneter für Stadtplanung. Weil er unverfroren gelogen hat, als er behauptete, dass er während den administrativen Verfahren über alles informieren und die entsprechenden Fristen verlängern würde. Weil er den Abriss von Kukutza erlaubt hat obwohol ihm bekannt war, dass es kein folgendes Bauvorhaben gibt. Weil er von Legalität redet und gleichzeitig zulässt, dass die Firma CABISA gegen Gesetze verstößt wie es ihr gerade gefällt.

MIKEL OCIO ENDAYA. Direktor der Stadtplanungsabteilung Bilbao und Beauftragter für die Überarbeitung des PGOU für Bilbao (PGOU ist eine Art Flächennutzungsplan, Anm. d. Übersetzers).
Weil er die Neuqualifizierung als ‚bebaubar‘ der Industriefläche auf welcher die Cerezofabrik stand (Kukutza, d. Ü.) im Rahmen des PGOU-Entwurfs von 1995 vorantrieb. Für die Neuqualifizierung von fast allen Industrieflächen in Bilbao als ‚bebaubar‘, womit er die Spekulation und das wilde Bauen von Wohnungen in den folgenden zehn Jahren begünstigte. Für die Verwaltung von Firmen (Bizkaieder 2000, Bilboeder, Binria 21, etc.) nach seinem Rückzug aus der Stadtverwaltung, welche von den Neuqualifizierungen profitierten. Nun ist er wieder zurück in der Direktion der Stadtplanungsabteilung um das PGOU zu reformieren und wir haben den Eindruck, dass er wieder, mit Hilfe von Neuqualifizierungen und Stadtbaustrategien, private Firmen profitieren lassen wird. Er verdient mehr als 78 000 € (6500 €/Monat) jährlich aus dem öffentlichen Haushalt.

ANDONI ALDEKOA. (lAUDIO, 1969). Zusammen mit Iñaki Azkukna und Ricardo Barkala, weil er die Spekulationsinteressen einer der PNV (Baskische Nationalistische Partei, d. Ü.) nahestehenden, privaten Firma gegenüber den Interessen eines ganzen Stadtviertels verteidigt hat. Weil er keinerlei politischen Willen hatte, die Probleme per Dialog zu lösen. Weil er derjenige ist, der Iñaki Azkuna in seinen Entscheidungen berät und somit derjenige, der dazu riet, mit dem Abriss von Kukutza III weiterzumachen.

ZANDESA (ZANDESA ZANJADORAS Y DESMONTES SA). Weil sie die Abrissarbeiten am Kukutza durchgeführt haben. Weil sie Teil des Spekulationskomplexes der Stadtverwaltung Bilbao sind. Weil der Abriss des ersten Gaztetxe (Jugend- und Kulturzentrum, d. Ü.) von Santutxu in Mina del Morro teil ihrer Vorgeschichte ist. Weil sie Kukutza III abgerissen haben.

AMTSGERICHT NR. 6 VON BILBAO. Weil es eine Räumung angeordnet hat ohne die Vertragsparteien überhaupt anzuhören. Weil es nicht unparteiisch war, als es dem politischen Druck der Stadtverwaltung nachgab. Weil es die Beweise ignorierte, welche der Verteidigung übergeben wurden, durch die sich 250 Personen selbst anzeigten. Weil es vorhergehende betrügerische Ermittlungen akzeptierte. Weil korrupt.

RODOLFO ARES. (Pena de Souto, Galizien, 1954). Innenminister der baskischen Regierung. Oberster Verantwortlicher der regionalen Polizei („Ertzaintza“, d. Ü.). Wegen der drei Wochen andauernden militärischen Besetzung des Stadtviertels Errekalde. Weil er Auseinandersetzungen und Zerstörungen an Geschäften provoziert, Terror und Schock verbreitet und die Menschen unterdrückt hat. Dafür, dass er die Interessen eines privaten Spekulanten mit öffentlichen Geldern verteidigt hat. Weil er Errekalde unter Ausnahmezustand gestellt hat. Weil er versucht hat unsere Träume zu ermorden.

CABISA S.A. Weil sie 17 Jahre lang mit einer Industriefläche spekuliert haben. Weil sie dem Viertel Errekalde 13 Jahre der Arbeit und des Erschaffens von Gemeinschaft geraubt haben. Weil sie sich an Bedürfnissen des Volkes bereichert haben. Weil sie mit politisch Verantwortlichen über privaten, ökonomischen Profit verhandelt haben. Letztendlich weil sie die Räumung von Kukutza III durchgeführt haben ohne jemals mit dessen Plenum oder der Nachbarschaftsvereinigung geredet zu haben.

Cabisa ist Teil einer anderen größeren Bau- und Immobilienfirma, zusammen mit sechs weiteren Firmen, unter ihnen Castrum Varduliex. Bald mehr Information dazu.

C/Nafarroa 2, 1º de Barakaldo (Adresse, d. Ü.)

Wir haben eure Intrigen satt. Wir haben es satt, dass ihr in den Menschen nur Waren seht. Müde sind wir, euch zuzusehen, wie ihr aufbaut und zerstört wie es euch gerade gefällt. Dass ihr den Kuchen unter euch aufteilt. Wir haben euch satt.

Wir werden das ändern.

http://kukutza.blogspot.com/2011/10/info-sobre-el-derribo-de-kukutza.html

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http://supportkukutza.blogsport.de/2011/10/27/aktuelles-aus-bilbo/feed/
Fiesta de Solidaridad – 21.10.11 – Rote Flora http://supportkukutza.blogsport.de/2011/10/19/fiesta-de-solidaridad-21-10-11-rote-flora/ http://supportkukutza.blogsport.de/2011/10/19/fiesta-de-solidaridad-21-10-11-rote-flora/#comments Wed, 19 Oct 2011 16:12:39 +0000 Administrator Allgemein http://supportkukutza.blogsport.de/2011/10/19/fiesta-de-solidaridad-21-10-11-rote-flora/

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Soli-Stand beim „Miete-nervt!“– Konzert vor der Flora http://supportkukutza.blogsport.de/2011/10/15/soli-stand-beim-miete-nervt-konzert-vor-der-flora/ http://supportkukutza.blogsport.de/2011/10/15/soli-stand-beim-miete-nervt-konzert-vor-der-flora/#comments Sat, 15 Oct 2011 12:51:43 +0000 Administrator Allgemein http://supportkukutza.blogsport.de/2011/10/15/soli-stand-beim-miete-nervt-konzert-vor-der-flora/

Beim heutigen Konzert ab 16 Uhr auf dem Schulterblatt (vor der Roten Flora) unter dem Motto „Miete nervt! Wohnraum vergesellschaften!“ sind wir mit einem Infostand und T-Shirtverkauf am Start.

Es treten auf:

Frank Spilker (Die Sterne)
Chaoze One + Lotta Continua
Jan Plewka singt Rio Reiser
Frittenbude

*Link*

Anschließend gibt´s ab 22 Uhr die dazugehörige fette Soli-Party in der Roten Flora. Kommt zahlreich, und kommt vor allem auch zur Demo „MIETENWAHNSINN STOPPEN – WOHNRAUM VERGESELLSCHAFTEN“ am 29. OKTOBER 2011 um 13:00 am MILLERNTORPLATZ (U-BAHN ST. PAULI)!

*Link*

Gemeinsam gegen Gentrifizierung und Verdrängung!

Kukutza IV aurrera!

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